Verfasst von: weinwunderbar | Sep 4 2008

Unterhose!!!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Momentaner Standort: Auckland (Wohnung Alex + Vio)

Momentane Uhrzeit: Kurz vor Ab-ins-Bett

Momentane Wetterlage: Zu dunkel zur Beurteilung

Was seit drei Uhr mittags geschah (ausfuehrliche Fassung, da unbegrenztes Internet):

Das Geld muss weg…zu viel Bucks in der Tasche…Sky Tower bei Nacht erobert…Essen gegangen!!!

Was vor drei Uhr mittags geschah (beschränkte Fassung, da Tobi alles schreiben muss aber lieber Bier trinken möchte):

Thermale Highlights besichtigt…als erste 2 Menschen der Welt die Sonne erblickt (East Cape = östlichster Punkt der Erde)…viele Strände fotografiert…viel anderes Zeug fotografiert…Zeug gemacht!!!

Prost!!!

Verfasst von: weinwunderbar | Sep 4 2008

Milchmann!!!

Guten Tag,

Momentaner Standort: Auckland

Momentane Uhrzeit: Drei Uhr mittags

Momentane Wetterlage: Sonnig (Hoch Merve ueber ganz Neuseeland)

Was bisher geschah: (Kurzfassung…nur noch 2 Minuten Internet)

Taupo erobert, weitergefahren, Wechsel an Ostkueste, East Cape erobert, Nach Rotorua gefahren (unnoetig zu sagen, dass auch diese Stadt erobert wurde) Up to Northland…Rest kommt spaeter!!!

 

Gruss Tobi und Merve

Verfasst von: weinwunderbar | Aug 21 2008

Ciao Welly!

Salve ihr da,

5 days ago…Major Merve und Gefreiter (Sklave) Tobi entschliessen sich ihren Stuetzpunkt Wellington zu verlassen und die unerforschten noerdlichen Gefilden zu erkunden. Im Gepaeck: Notproviant, ausreichend warme Kleidung fuer Merve, zu kalte Kleidung fuer Tobi und viele viele Kondome. Letzteres wird sich noch als lebensrettend erweisen.

Vorbereitet fuer den harten Weg auf der Strasse und ausgestattet mit einem gemieteten „Alice in Wonderland“-Van verliessen wir Wellington mit der Sonne im Nacken! In freveler Absicht uns dem Willen von Gott Odin (Niels) und dem roten Manitu (Jonas) zu widersetzen entschlossen wir uns die vorgeplante Route zu aendern und westliche vom Feind unbeobachtete Kueste zu erobern und nach Wanganui zu fahren. Nach problemloser Fahrt ueberraschte uns die Nacht und die Dunkelheit machte ein weiteres Vorankommen unmoeglich. Mit grossem Geschick war binnen Sekunden ein Notlager eingerichtet (Van am Strassenrand geparkt).

Naechster Tag: Weiter trieb uns das Verlangen nach Abenteuern, und so erreichten wir, was uns am Vortag verwehrt blieb: Wanganui…nach kurzer Rast und mit aufgetankten Reserven (Kaffee getrunken) hoerten wir Geruechte ueber Patea…ein unerforschtes Stueckchen Land dicht an der Kueste. Nachdem wir dieses Ziel erreicht hatten und es erneut zu dunkeln begann verfuehrte Tobi Merve am Strand romantisch bei einem bilderbuchhaften Sonnenuntergang!

Tag 3: Unermuedlich grasten wir die ganze Kueste ab…nahmen so viel mit wie es zu sehen gab (und sofern Tobi mit dem Kartenlesen nicht ueberfordert war…hier gilt noch anzumerken, dass aufgrund der Beinlaenge ein Fahren fuer Tobi unmoeglich war…schon schlimm wenn man nicht mal in einen riesen Van reinpasst)

Ueber einen kurzen Umweg ueber Stratford und erneut gefuelltem Benzintank erreichten wir die Dawson Falls…ein halsbrecherischer Abstieg ueber Schneefelder mit zwischenzeitlichem Orientierungsverlust (Tobi immer orientierungslos) lag hinter aber geile Wasserfaelle vor uns.

Nun lag es daran, sich wieder an den Aufstieg zu machen…bei dem sich die vom Zigarettenkonsum angegriffene Kondition als groesste Schwierigkeit herausstellte. Mit nassen Fuessen, durch den meterhohen Schnee, aber gluecklich ging die Reise weiter.

Tag 4: Fest entschlossen Taupo zu erreichen, und damit die Kueste zu verlassen, bestand dieser Tag fast nur aus Autofahrt. Zunaechst Zwischenstop in New Plymouth: Information Center besucht, Kaffee getrunken und Strafzettel kassiert (das lag daran, dass wir hinterruecks von einem alten Mann ueberrascht wurden, der schneller redete als das Wasser die Dawson Falls hinunterstuerzt und nicht von uns abliess, bis wir nicht seiner privaten Fuehrung durch die Ausstellungsstuecke folgten…naja…die 40 Dollar Strafe warens NICHT!!!! wert…vor allem weil Merve alles verstand…Tobi aber nur 30%)

Egal…nach verbuesster Strafe im District Council drueckte Merve ordentlich aufs Gas…schliesslich hatten wir ja noch ein Tagesziel: Taupo! Allerdings wurde uns schnell klar, dass wir uns verkalkuliert hatten…den erneut brach die Dunkelheit ueber uns herein…Aber kein Problem fuer Gefreiten Tobi…zielsicher hatte er ein Camp mittem im Wald ausgemacht, zu dem er Merve fachmaennisch lotste…allerdings sollten wir den Campingplatz niemals erreichen…nach zahlreichen Schlagloechern und bedrohlich gesunkenem Benzinspiegel mussten wir einsehen, dass uns nichts anderes uebrig blieb, als zur naechsten Zivilisation zu fahren…die laeppische 40km entfernt lag…Mit den Nerven am Ende und voellig uebermuedet zauberte Tobi vor dem Schlafengehen fuer seinen Schatz noch ein Wahnsinnsessen, bevor dann auch fuer uns in der mittlerweile tiefsten Schwaerze der Nacht die Lichter ausgingen.

Tag Nummero 5: Endlich in Taupo angekommen. Hatten bei unserer Lake Taupo-Umrundung damit gerechnet einige in der Karte verzeichnete Points of Sights zu erkunden…aber Tobi mit der Karte in den Haenden fuehrte Merve sicher an jeder Sehenswuerdigkeit vorbei…tja. Also erreichten wir Taupo frueher als erwartet und haben Stellung in YHA-Hostel bezogen, nicht ohne vorher noch voellig ueberraschenderweise auf einem Lookout Merves, Niels’ und Jonas’ alten TTBone zu treffen (Zitat Merve: Kuck mal…so einen Van hatten wir…DAS IST UNSER VAN!!!!!!!!!!!!!

Fazit: Proviant erneuert, Sonne scheint jeden Tag, Tobi sehr gut drauf, Merve sehr gut drauf (Morgens motzig, da von Tobi staendig geweckt) und geile Zeit vor uns (Taupo – Wir kommen!!!)

 

Es salutieren: Major Merve + Gefreiter Tobi

Verfasst von: weinwunderbar | Aug 9 2008

still welly

Hey mates!

jaaaa bin immernoch hier am anderen Ende der Welt waehrend niels und joni das leben in klein speyer geniessen!!

heute war mein letzter Arbeitstag in Scopa-Resumee: super geiler ort zum arbeiten und um leute kennenzulernen, mit die beste zeit meines lebens!!hab echt super viel dazu gelernt, mein englisch ist um einiges besser(sagt mein boss) und ich bin echt froh, dass ich das durchegezogen hab!!

Heute abend geh mit ner deutschen arbeitskollegin auf ne House(music)Party, hab naemlich tickets von meinem boss geschenkt bekommen!!wird sicher super!!

Am montag werd ich dann mein Freund vom Flughafen abholen und dann gibts vllt wieder mehr zu berichten und vorallem mehr fotos zu sehen!!Naechste woche gehn wir wieder auf reisen, hab auch schon nen van gebucht, super luxus im gegensatz zu unsrem ttbone!!!

Yeah that’s it!!

i miss you guys, see u soon!!

merve

Verfasst von: weinwunderbar | Jul 22 2008

Eastcoast

He Leude,

die Eastcoast schickt, das Wetter ist nach wie vor mäßig und morgen wollen wir uns so nen druffnen Delfin anschauen, der immer an den Beach kommt und mit den Kindern spielt.

Nach teilweise richtig schönem Wetter in Auckland ist jetzt halt mal wieder Dauerregen angesagt, aber  da lässt sich nichts dran ändern. werden jetzt noch so ca. 2 Wochen die Küste runterfahren und uns dann mit Vio, Alex und Mörphi in Auckland wiedertreffen.

Ansonsten alles supi, gibt halt net wirklich viel neues zu berichten, werden uns aber die Tage nochmal melden und dann auch neue Pics uploaden…

Grüße Jonas and Niels

Verfasst von: weinwunderbar | Jul 15 2008

Still Auckland!

He mädels,

nachdem wir jetzt über eine Woche in dem wunderschönen Auckland gechillt haben, geht’s morgen los zu unserem letzten Autotrip in Neuseeland. Wiedersehen mit Schorsch (Erklärung s. unten), unserer Nordinselbegleitung, ist angesagt. Leider stehen Riesenopposums, sitzend auf Vans in der Innenstadt unter Strafe, somit mussten wir ihn in einer Parkbucht absetzen.
Unsere ursprünglich superschönes Hostel hat heute leider etwas an Glanz verloren, nachdem zum ersten unsere gesamte Kühltasche mit richtig gutem Essen für zwei Tage (Steaks!!!! Joghurts und Milch) entsorgt wurde (angeblich waren die Sachen ubeschriftet – was ich für ein ziemliches Gerücht halte, aber gut …) und zum zweiten ist heute eine Riesenschulklasse angereist: Eine Horde englischer Fußballfans ist ein wahrer Segen dagegen, aber wir machen ja morgen die Fliege.
Haben hier wieder einige lustige Leute kennengelernt, unter anderem auch zufällig Flo mitten auf der Straße wiedergetroffen … für die Leute, die unseren Blog weniger als 2mal täglich besuchen: wir haben mit ihm das grandiose Fußballfest Deutschland-Kroatien um 5 Uhr morgens in Taupo über einen russischen Piratensender mit chinesischer Expertendiskussionsrunde in der Halbzeit verfolgt – solche Erlebnisse schweißen zusammen. Zudem hat sich hier eine ziemlich witzige Gruppe aus Deutschen und Österreichern gebildet (auch Engländer, Amis, Franzosen haben sich eingebracht, der harte Kern besteht jedoch aus Violetta, Alex, Harald und uns beiden) – somit ist jeden Tag gemeinsames Kochen angesagt (oder auch mal gemeinsames Pizzabestellen, so wie heute!) … und auch die Abende gestalten sich jetzt durchaus interessanter. Jedoch mussten wir dann Samstag die witzige Erfahrung machen, dass wir für den ersten Club nicht angemessen gekleidet waren (meine Schuhe waren nicht schick genug) und beim zweiten Laden musste man Bargeld (wahrscheinlich ziemlich viel) vorweisen, weshalb es etwas dauerte, bis wir was Gescheites fanden. Hatten dann aber echt nen gelungenen Abend.

Ansonsten ist nicht mehr viel zu erzählen: wir hosteln mitten in der Innenstadt, umgeben von Wolkenkratzern. Gelegentlich werden auch mal direkt vor’m Hosteleingang Autofahrer etwas rabiater von der Polizei gestoppt. Dennoch kann das von den Südinselbewohnern vorhergesagte Ghetto-Auckland hier in keinster Weise von uns bestätigt werden. Wirklich eine schöne Stadt mit absolutem Großstadtflair – was man halt sonst nirgendwo in NZL antrifft.
Da ja bereits, zumindest für uns beide, der letzte Monat anbricht, unser vorläufiges Fazit: Super Land, super Leute, komische Straßen und Tiere, aber alles in allem einfach phantastisch!

In diesem Sinne. Freuen uns immer über comments, bis densen

Tschonsen und Nielsen

Verfasst von: weinwunderbar | Jul 9 2008

still wellington!!

Hey mates!!

Von mir gibt’s leider nicht soooo viel Spannendes zu berichten, ausser dass ich am Montag mit ein paar Leuten aus’m Hostel in ne Wohnung gezogen bin! Es ist echt super, naeher zur Arbeit, zum City Center und vor allem haben wir da alles, was wir brauchen: Waschmachine, Trockner und Spuelmachine fuer umme!!! Ich teil mir mein Zimmer mit Kelly, super nett!!

Ja sonst: ich arbeite 6 Tage die Woche, immer Doppelschichten am Tag, ist aber echt ganz cool. Mir faellt’s immer schwerer, deutsch zu sprechen, vor allem wenn ich deutsche Gaeste hab;)

Naechste Woche hab ich 4 Tage frei bekommen, da werd ich dann nach Auckland fahren oder fliegen. Ich weiss es noch nicht genau! Freu mich schon, die Jungs wieder zu sehen, ist immerhin schon ein Monat her, dass ich sie gesehen hab!!

Soo, ich vermiss euch Speyrer!!

see you soon!!

merve

Verfasst von: weinwunderbar | Jul 8 2008

Aucklandingen

Hey mates,

es ist mal wieder soweit, die Papas haben gesiedelt. Diesmal wird es etwas laenger dauern, bevor wir wieder „the road hiden“. Nach der wilden, regnerischen aber sehr schoenen Nordkueste von Neuseeland ist Auckland fast ein bisschen ernuechternd, aber wenn man 10 Tage ohne Dusche und warmes Wasser unterwegs ist, kommt einem so ein einfaches Hostel wie das Paradies vor. Northland war eine echt derbe Zeit, die riesigen Duenen, schroffen Kuesten und vor allem die gigantischen Kauribaeume haben wirklich tiefe Eindruecke bei uns hinterlassen. Ach ja, wir wurden beim Schwarzcampen und illegal Lagerfeuermachen erwischt … aber halb so wild – die Kiwis sind da nicht so.

Ja, toll hier

Gruesse

Jonas und Niels

Verfasst von: weinwunderbar | Jun 30 2008

Tauranga und Coromandel – Das L(R)egen geht weiter!

Nach einer kurzen schönen (Niels: „wunderschönen“) Zeit im YHA- Hostel in Tauranga, wo wir mit drei Anderen (einer Schottin, einem Deutschen und einem Chinesen) übrigens die einzigsten Gäste waren, hieß es wieder „The road is fucking hard“. Kaum wieder auf der Straße, war auch der Regen zurück – genauso wie Schorsch. Nicht desto trotz ging die Tour weiter in Richtung Coromandel. Da der Regen leider nicht in Tauranga blieb, sondern wohl Gefallen an unserer Gesellschaft gefunden hatte, sah das Programm eher mau aus. Die für ihre Karibik – Feeling bekannten Strände erinnerten eher an einen Tag in der Londoner Innenstadt, jedoch gab es kurze Sonnenperioden, sodass wir die einstündige Wanderung zur „weltbekannten“ Cathedral Cave unternehmen konnten. Jedoch wurde auch dieser Track von schweren Schauern überschattet, doch hatten wir paradoxerweise einen äußerst guten Regenschirm aus der Sonnenapotheke dabei…und Merve hatte mich deswegen noch ausgelacht – zu Recht, wie sich herausstellen sollte (siehe Pics).

Auf dem weiteren Weg über einen üblen Schotter- Track nach Jackson´s Bay konnten wir den Plänen dreier selbstmordgefährdeter Botenbrüter nur durch eine bei Tempo 70 durchgeführte Vollbremsung beikommen – dadurch wurde unsere mit ca. 40 Konserven gefüllte Fressalienbox ganze drei Meter im Auto nach vorne geschleudert. Ein Hoch auf die Konserven- sie haben alle gehalten!!!

Auf dem Rückweg durfte Niels dann das erste Mal unseren Tibon länger auf der Landstraße „quälen“! Wobei für ihn das Anfahren am Berg und der vierte Gang wohl zu den Highlights gehörten. Man muss anbei erwähnen, dass er sich äußerst gut geschlagen hat. Im Ernst!

(Niels: „In ya face“)

Jetzt geht’s mal Richtung Auckland, wo noch zu erzählen wäre, dass sich Niels heute längere Zeit mit einem Ex-Knacki-Skinhead-Autodieb-Räuber (…man könnte dass noch stundenlang so weiterführen) unterhalten hat; Dank ihm wissen wir jetzt wo die Autos aufgebrochen werden, und wann man am besten nach Auckland reinfährt und wann nicht!

In diesem Sinne. Kia ora

Tschonson and Nielsingen

Verfasst von: weinwunderbar | Jun 25 2008

Geothermaler Unsinn – Zorberatestens

How segoing, mates? Nachdem wir uns jetzt schon längere Zeit nicht mehr block-technisch gemeldet haben (Moment, es waren ja nur 14 Tage – andere Backpacker schaffen es auf ganze drei Blockeinträge in 7 Monaten ;-) , no worries, mates) hier brandaktuelle Neuigkeiten aus dem Leben „on the road“ von Jonas und Niels (Wer über eine umfangreiche Musiksammlung verfügt, sollte nun „On the road again“ von XY einlegen, den repeat- Knopf drücken, sich zurücklegen und weiterlesen).

Mit einem feuchten und einem trockenen Auge verließen wir sonntags unser Hostel in Taupo und unsere Herbergsmama Lynn…na ja, eigentlich waren es zwei weinende Augen. Denn im Vergleich zu unserem 6-Quadratmeter-Mitsubishi-Sumpf erscheint sogar der Käfig einer Legehenne wie der Markusplatz in Venedig. Zudem hatten wir uns nach fast einer Woche Aufenthalt schon richtig eingelebt in der kleinen Hostel – Familie.(O-Ton Lynn: „Ohh, you don´t have to leave, stay another night. But you have to pay for it“ ;-) )

Bevor wir Taupo jedoch endgültig verließen, reparierte uns ein lustiger Rastamann (Jah Bless) unsere Innenleuchte für in Deutschland unvorstellbare 4 Dollar. So eine Lampe ist schon ziemlich praktisch wenn’s um fünf schon dunkel wird, draußen das Opposum Bäume fällt und der Monsun – Regen gegen die Scheiben peitscht…aber dazu später mehr.

Im Anschluss an unseren Kurzurlaub am See stand erst einmal der Geothermalige auf dem Programm. Da man aber wenig Spannendes über vulkanische Aktivität berichten kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat (blubb, zischh, stink…voll de Schweflige!!!) verweisen wir an dieser Stelle auf die Pics und eure Vorstellungskraft. An die Damen und Herren mit der Musiksammlung: „Smoke on the water“ von Deep Purple passt hervorragend zu diesen Bildern. Unser Fazit: „Eindrucksvoll, stinkend aber jeden Cent wert!“

Nebenbei waren wir übrigens noch Killer Prawn (Golfbälle über und in die einzigste Garnelensüßwasseranlage der Erde schlagen) zocken und haben mal einen Abend an der Himbeerseite des Lebens geschnuppert – am Lagerfeuer mit rosa Marshmellows und Prosecco (minus Prosecco, plus Bier!). So viel dazu…

ICH, NOSTRADAMUS – MAGIER UND PROPHET

…da ja bereits die Rede von Opossums und Garnelen war, hier ein kleiner Exkurs in die neuseeländische Tierwelt:

1) fiese Motorratte [rattus motorikus]; die

die fiese Motorratte zeichnet sich durch ihre unangenehme Eigenschaft aus, gegen drei Uhr nachts in stehende Backpacker–Vans zu klettern und dort ihr musikalisches Talent im Motorraum unter Beweis zu stellen – zum Leidwesen der schlafenden Backpacker.

Reaktion: nach vorne klettern und den Motor anschmeißen

2) Schorsch [Opposum maximus]; das

das Schorsch erreicht eine Länge von ca. 3,5 Metern und einen Torsoumfang von ca. 2 Metern und wurde in den letzten Monaten vermehrt auf einem Mitsubishi Sportpac (Farbe: silver-pink) sitzend gesichtet. Meist sieht man Das Schorsch wie es mit üblen Drohgebärden und wildem Rumgepöbel andere Backpacker von besagtem Auto fernhält. Das Schorsch scheint ein einzigartiges Exemplar seiner Gattung zu sein…und das ist auch gut so.

3) gemeines Thermalschwein [wutzus thermalikus]; das

das gemeine Thermalschwein ist ein ziemlich gewöhnliches Schwein in einem Thermalgebiet. In mitten von Schwefeldampf und blubbernden Schlammlöchern erscheint es jedoch oftmals interessanter als all die geothermalen Kuriositäten.

Anmerkung: es lebt gern in Gemeinschaft mit bösen Emus und Pfauen

Nach diesem kurzen Exkurs nun zu den letzten Tagen: Seit Sonntag regnet es, nein besser gesagt es schüttet, und zwar in solchen Mengen, dass Schafe im Schlamm stecken bleiben und wir nur noch im Auto kochen können (klingt witzig, ist es aber nicht!). Was uns dennoch nicht davon abgehalten hat, einiges zu erleben:

Zorbing:

Objektiv beschrieben rollt man allein oder gemeinsam in einer durchsichtigen Gummikugel, gefüllt mit Wasser, den Berg runter. Subjektiv beschrieben: ein hammermäßiger Spaß – fühlt sich ungefähr so an wie der Schleudergang in einer Waschmaschine. Was soll man da noch sagen: Ausprobieren!

Waitomo:

Nach unserem Zorbonauten- Jungfernflug ging es nach Waitomo in die Glowworm – cave. Eine 60-minütige Führung brachte uns unter die Erde. Dort kamen wir in den unbeschreiblichen Genuss abertausender Glühwürmchen und einer Fahrt über einen unterirdischen See. Leider konnten wir keine Fotos machen – die Glühwürmchen mögen das nicht.

Matamata:

Danach gings an der Manu Bay (ja Manu, du hast schon richtig verstanden, du hast rechtlich Anspruch auf die Bucht…die haben deinen Namen geklaut) vorbei über Raglan und Hamilton nach Matamata: dort kam Niels in den Genuss einer privaten Führung durch das Filmset von Hobbingen. Normalerweise kostet so eine 1-Mann-Führung über 300 Dollar, doch aufgrund des nach wie vor sintflutartigen Regens war er alleine auf der „Gruppen-Tour“ [Preis: 50,00,-]

O-Ton Niels nach der Rückkehr:„ UNGLAUBLICH, man kommt sich vor wie ein kleiner Junge im Süßigkeitenladen. Die 2-stündige Führung in und über die Hügel von Hobbingen schaffte es mir tatsächlich ein dermaßen debiles Lächeln auf die Lippen zu zaubern, dass ich im Nachhinein selbst über die Bilder lache. Terisa, die Tourguide, hat unglaublich viel Plan gehabt über die Lord of the ring – Geschichte. Und zum Abschluss der Tour durfte ich noch Lämmchen füttern und Schafe scheren. Tight! Seid neidisch!!!“

Also wie ihr seht, es ist viel passiert und uns geht’s gut. Regnen tut´s immer noch (oder vlt. auch wieder!) und morgen geht’s endlich mal wieder ins Hostel nach Tauranga. Sind dort bis Freitag im Dorm, dann geht’s weiter in unserem Schimmel – Van auf die Coromandel- Halbinsel und dann zum ersten Zwischenstop nach Auckland, von dort aus dann weitere Geschichten aus dem Leben „on the road“.

Danke für die geschickte Mugge, Grüße an alle, bis densen…

Jonas und Niels….. und Schorsch

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